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Listenparteitag in Kehl am 19./20.11.2016

Die Mitglieder der Alternative für Deutschland (AfD) Baden-Württemberg waren am vergangenen Wochenende dazu aufgerufen, in der Stadthalle Kehl ihre Landesliste für die Bundestagswahl 2017 aufzustellen. Der mit einem Ergebnis von 75% zum Direktkandidaten im Wahlkreis 283 Emmendingen-Lahr gewählte Lahrer Jurist Thomas Seitz entschied die Wahl um Platz 5 in einer Stichwahl gegen Wolfram Hirt, Landesschatzmeister und Sprecher des Kreisverbandes Reutlingen, klar für sich. Zuvor unterlag Seitz im vierten Durchgang in der Stichwahl noch dem Bundessprecher der Jungen Alternative (JA) und Vorstandsmitglied des Landesverbandes Markus Frohnmaier.


Landesliste bis Platz 9 aufgestellt

kehlIn einem zweitägigen Vorstellungsmarathon wählte die Alternative für Deutschland (AfD) basisdemokratisch die ersten neun Kandidaten für ihre Landesliste. Bei der AfD entscheidet kein elitärer Zirkel von Delegierten über die Kandidaten für die Bundestagswahl, sondern alle Mitglieder haben das Recht, die Kandidaten zu wählen oder selbst zu kandidieren. Kampfkandidaturen zwischen zahlreichen Kandidaten sind der Normalfall. Es gibt keinen Proporz nach Region, Geschlecht oder Parteiflügel, nach welchem nahezu alle Listenplätze vorab verteilt werden. Dieses basisdemokratische Verfahren führt immer wieder zu großen Überraschungen, benötigt allerdings weitaus mehr Zeit, so dass am Wochenende nur 9 von 38 angestrebten Listenplätze besetzt werden konnten.


Gewählt wurden:

1. Alice Weidel
2. Lothar Maier
3. Marc Jongen
4. Markus Frohnmaier
5. Thomas Seitz
6. Jürgen Braun
7. Martin Hess
8. Volker Münz
9. Marc Bernhard

Konsequente Oppositionspolitik im Bundestag
Der Wahlkreis Emmendingen-Lahr wird damit sehr sicher durch Thomas Seitz im Bundestag nach der Wahl 2017 vertreten sein.
In seiner kämpferischen Vorstellungsrede versprach Seitz, für eine konsequente Oppositionspolitik im Bundestag einzustehen und bezeichnete das Grundgesetz und das Parteiprogramm der AfD als seine Waffen um den Altparteien im Bundestag das Leben schwer zu machen. Er forderte dazu auf, „Deutschland frei zu machen für eine wertkonservative, freiheitlich-demokratisch geprägte Gesellschaft von Patrioten, damit wir in Zukunft wieder stolz auf unser Land und unser Volk sein dürfen und vor allem auch können“.

Parteitag unter Ausschluss der Presse
Mit knapper Mehrheit beschlossen die anwesenden AfD-Mitglieder, den Parteitag nichtöffentlich durchzuführen und die Presse auszuschließen. Thomas Seitz, der im Vorfeld die entsprechende Entscheidung des Landesvorstands noch kritisiert und mit einer Korrektur durch die Mitglieder gerechnet hatte, zeigte sich anschließend überrascht von der Vielzahl der Mitglieder, die mit Vehemenz eine Anwesenheit der Presse aufgrund schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit ablehnten. Auch wenn er diese Entscheidung weiterhin für falsch hält, trägt er diese aufgrund des Votums der Mitglieder uneingeschränkt mit.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten sind für AfD Emmendingen hinterlegt:

Internet: www.afd-em.de
Facebook: AfD KV Emmendingen

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