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Steinbach16.01.17 - Erika Steinbach verlässt nach 43 Jahren Mitgliedschaft die CDU

Ihre Begründung ist ebenso ehrlich wie einleuchtend. Sie wirft Kanzlerin Merkel Rechtsbruch vor: in der Eurokrise, beim Atomausstieg und zuletzt während der Asylkrise.

Zugleich beklagt sie, dass die CDU ihre konservativen Wurzeln bis hin zur Stigmatisierung gezielt aufgegeben habe. Ihr Austritt beweist Konsequenz, wo andernorts die Sicht auf die Realität längst abhanden gekommen ist. Generalsekretär Tauber schimpft, Erika Steinbach habe maßlose und unberechtigte Vorwürfe über die Medien verbreitet, statt das direkte Gespräch zu suchen. Dabei verschweigt er, wie oft die Politikerin innerhalb der eigenen Reihen harsche Kritik einstecken musste, wann immer sie sich mahnend zu Wort meldete.

 

 

Einen Eintritt in die AfD zieht Steinbach derzeit nicht in Erwägung, aber sie hofft, dass die AfD in den Bundestag einzieht, damit es dort endlich wieder eine Opposition gibt und die Demokratie lebendig bleibt. Wir wünschen ihr alles Gute für die Zukunft. Ihrem mutigen Schritt werden hoffentlich noch einige Parteikollegen folgen, die den Linksrutsch der CDU nicht länger mittragen möchten. Wie wenig Merkel die Basis gilt, wurde kurz nach dem Parteitag im Dezember deutlich, als die Kanzlerin entgegen des Mehrheitsbeschlusses vor Ort das Kopftuchverbot kassierte.

Zeit für Veränderung! Zeit für die AfD!

Grafik: wikimedia.commons/AfD KV EM

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