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29.08.16 - Brutaler Angriff der Antifa auf Prof. Dr. Jörg Meuthen, mittels einer tiefgefrorenen Torte, in Hittfeld/Harburger Land.

Erst wurde mit einem Ablenkungsmanöver durch die Antifa im hinteren rechten Bereich des Saals die Aufmerksamkeit von der linken vorderen Seite des Saals abgelenkt, so dass dann von dort die tiefgefrorene Torte von einem Linksextremist auf Prof. Dr. Meuthen geworfen werden konnte. Sie traf ihn am Hinterkopf. Herr Meuthen wurde leicht verletzt, ließ sich aber nicht beirren und führte seinen Vortrag fort. Dieser brutale Angriff der Antifa ist eine erneute Steigerung der Gewalt gegen die AfD. Nach Informationen des ausrichtenden AfD-Kreisverbandes Harburg-Land sind alle Antifa-Täter vor Ort durch die Polizei gefaßt worden.

 

Stellungnahme von Prof. Dr. Jörg Meuthen vom 29.08.16 (Quelle Facebook):

Nur eine Torte...

...es war doch nur eine Torte.

Aber eigentlich habe ich heute keinen Geburtstag und anstelle von gefrorenen Torten bevorzuge ich übrigens auch lieber selbstgemachte Kuchen und Torten. Am besten mit frischen Zutaten aus ökologischem Anbau und nachhaltiger Tierhaltung. Man schmeckt einfach den Unterschied.

Darum setzen wir als AfD uns auch für einen besseren Verbraucherschutz und eine nachhaltige Landwirtschaft ein.

Aber nun zum Tortenangriff: Ich war nicht der erste und ich werde auch nicht der letzte sein, der für seine Meinung mit einer Torte beworfen wird.

Wie ich dazu stehe? Nun mal davon abgesehen, dass es paradox ist, wenn Menschen aus dem linksextremen Spektrum, Produkte von Großkonzernen kaufen, die sie sonst bekämpfen wollen und Lebensmittel vernichten, die andere sich nicht einmal leisten können, denke ich, dass das politische Engagement, gerade junger Leute, wichtig ist. Leider kennen manche Menschen aber gewisse Grenzen nicht. Diese Grenze beginnt genau da, wo man versucht seinen politischen ,Gegner' durch Gewalt zu hindern seine Meinung zu äußern.

Dadurch wird nicht nur ein Keil in die Gesellschaft getrieben, sondern es werden auch Menschen gefährdet. Eine Torte erscheint harmlos...ein Farbbeutel auch. Wer die Geschichte von Joschka Fischer kennt, weiß wie so etwas enden kann.

Davon abgesehen ist es eine Illusion zu glauben, dass man durch Gewalt etwas verändert. Man erreicht eher das Gegenteil. Das hat auch der Messerangriff in Köln gezeigt.

Am Anfang sind es Worte, dann sind es Taten...gerne wird uns, der AfD vorgeworfen "geistige Brandstifter" zu sein, weil wir die akutelle politische Situation kritisieren. Ich persönlich halte zwar eher die aktuelle Politik für den Sprengstoff, der unsere Gesellschaft spaltet, aber das soll hier nicht das Thema sein.

Fakt ist, dass durch diese regelrechte Hexenjagd und das Erzeugen des Feindbilds AfD, die Mitglieder immer öfters Opfer von radikalen Angriffen werden.

Und oft wird höre ich dann, dass die AfD das Opfer spiele. Aber auf welche Partei wurden ebenfalls innerhalb kurzer Zeit solche "Angriffe" durchgeführt:

- Schüsse auf Wahlhelfer und AfDler
- Körperverletzung und gefährliche Körperverletzung auf Wahlhelfer
- Beleidigungen
- Drohungen bis hin zu Morddrohungen
- Anspucken von Kandidaten
- abgebrannte Autos und Büros
- fast vollständig zerstörte Plakate
- bedrohte Gastwirte oder gleich zerstörte Scheiben und Häuserfassaden
- Säureangriffe

Und dass gerade in den aktuellen Wahlkämpfen Autos und Busse der CDU und SPD brennen, macht es nicht besser. Im Gegenteil, es zeigt die immer stärker zunehmende Gewaltbereitschaft und die Frustration.

Darum ist es wichtig, dass wir als demokratische Parteien alle zusammen ganz klar ein Zeichen setzen, dass solche Taten in unserem Rechtsstaat nicht geduldet werden.

Gewalt, egal in welcher Form, war noch nie eine Lösung, und es ist unsere Aufgabe als Politiker Vorbild zu sein und nicht einen Freifahrtschein zu erteilen.
Prof. Dr. Jörg Meuthen

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