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Religionsfreiheit verteidigen! Muezzinruf verbieten!

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Die Stadt Köln hat einen auf zwei Jahre befristeten Modellversuch gestartet, der es bis zu 35 Moscheegemeinden ermöglicht, freitags den Muezzinruf durchzuführen.

 Die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker: „Die Kölschen singen von Toleranz, die lieben die Toleranz und jetzt werden sie sie auch leben. Wir werden einen Modellversuch machen und ich bin gespannt, wie viele der circa 35 Moscheegemeinden sich daran beteiligen wollen, Freitags den Ruf des Muezzin erklingen zu lassen.“

 

Warum ich der Meinung bin, dass dieser Modellversuch falsch ist:

  •  Die Freiheit der Religionsausübung von Nichtmuslimen wird durch den Muezzinruf eingeschränkt, denn eine andersartige Religionsausübung kann während des Muezzinrufs nur unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden.
  •  Der Muezzinruf ist für die Ausübung der Religion eines Muslim kein integraler Bestandteil, ohne den eine Ausübung unmöglich wäre. Er ist vielmehr eine Machtdemonstration und eine Proklamation der Herrschaft Allahs.
  •  Es besteht die Gefahr, dass der Muezzinruf überall da, wo er vernommen werden kann, zu einer Ghettobildung führen wird. Eine Ghettobildung begünstigt die Etablierung von Parallelgesellschaften. Eine möglichst heterogene Bevölkerungszusammensetzung ist für den Erhalt einer stabilen Gesellschaft und des sozialen Friedens ein wichtiges Ziel.
  •  Wer den Muezzin am Freitag rufen lässt, der wird ihn auch an allen anderen Wochentagen rufen lassen müssen. Der Islam sieht fünfmal täglich zu bestimmten Uhrzeiten den Ruf des Muezzin vor - der erste Ruf am Morgen, dann, wenn die Sonne aufgeht.

Wir benötigen keinen Modellversuch für den Ruf des Muezzin, sondern ein Gesetz zur Verhinderung von Lärm durch öffentliche Lautsprechersysteme in Gebetshäusern!

Ja zur Religionsfreiheit für alle - Nein zum Muezzinruf! 

Stephan Köthe
Mitglied des Landesvorstandes der AfD Baden-Württemberg

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