ueber uns

Der AfD Kreisverband Emmendingen wurde im April 2013 in Teningen gegründet. Als erste große Herausforderung erwies sich, mit einfachsten und völlig unzureichenden Mitteln und Strukturen, von unserer finanziellen Ausstattung zu schweigen, einen Bundestagswahlkampf zu bestreiten. Trotzdem gelang es, so kurz nach unserer Konstituierung, fast 5% (4,9%) der Wähler für die AfD zu gewinnen. Es war eine bittere Erfahrung, so knapp am Einzug in den Bundestag zu scheitern, es zeigte jedoch, daß in Deutschland akuter Bedarf an einer neuen bürgerlichen Partei der Mitte bestand. Nach kurzem Durchatmen, die wir zum weiteren Aufbau unseres Kreisverbandes nutzen konnten, standen am 25.5.2014 die Wahlen für den Kreistag und das Europäische Parlament vor der Türe.


Das hieß für uns als neue, in schier übermenschlicher Anstrengung in so kurzer Zeit „aus dem Boden gestampften“ (was die Not unseres Landes allerdings gebot!) Partei: Unterstützerunterschriften sammeln! Das wird von einer Partei, die erstmals in einem Wahlkreis antritt, gefordert. In unserem Fall, als Kreisverband Emmendingen, mindestens 50 für jeden Kandidaten. Anschließend wurden wieder Plakate aufgehängt, und versucht, Wähler mittels Flyer-Werbung und Infoständen, meist samstags auf Märkten/Marktplätzen, von unseren Zielen zu überzeugen. Das erfreuliche Ergebnis unserer Mühen: 7713 Stimmen und einen Sitz im Kreistag! Leider verließ uns der Gewählte kurz darauf und gab sein Mandat nicht an die Partei zurück. Auch in das europäische Parlament zogen wir als Alternative für Deutschland mit 7,1% der Stimmen ein (7 Mandate).

Besonders in neu gegründeten Parteien (aber nicht nur) gibt es unter den Mitgliedern auch viele Reibungspunkte, die sich mitunter in heftigen Streitereien äußern können. Davon wurde auch die AfD nicht verschont. So kam es nach einem sehr hitzigen Bundesparteitag in Essen zum Eklat. In einer sehr emotional geführten Abstimmung wurde der Partei-Mitbegründer Bernd Lucke nicht mehr ins Präsidium des Bundesvorstandes gewählt. Was zur Folge hatte, daß er und seine Unterstützer die AfD am Tag danach verließen und eine inzwischen in die völlige Bedeutungslosigkeit und ihres Namens verlustig gegangene Splitterpartei gründeten, was von vielen unserer Mitglieder bedauert wurde. Im Nachhinein stellte sich diese Spaltung jedoch als durchaus heilsam für den Zusammenhalt und den Frieden in der Partei dar. Leider wurden auch in diesem Fall die Mandate der „Überläufer“ im EU-Parlament nicht zurückgegeben.

2016 schließlich errangen wir, nach einem Wahlkampf, der wohl als einer der schmutzigsten (zumindest aus der Sicht der AfD) in die Geschichte der Bundesrepublik eingehen wird, ein fulminantes Wahlergebnis: drei Jahre nach der Gründung in Baden-Württemberg mit 15,1% der Wählerstimmen abzuschneiden ist rekordverdächtig, zeigt, wie stark das Bedürfnis nach einem Politikwechsel der Bürger im Land ist. Wir hätten uns vor drei Jahren nicht träumen lassen, daß wir so schnell so stark zu werden vermochten. 23 Sitze im Landtag sind ein scharfes Schwert und eine deutliche Kampfansage an die etablierten Parteien. Man kann nun mit den Mitteln der parlamentarischen Opposition im Landtag unseren Zielen Nachdruck verleihen, Anfragen stellen, Gesetzesentwürfe einbringen, Untersuchungsausschüsse auf den Weg bringen, und natürlich, für uns enorm wichtig, Erfahrungen in parlamentarischer Arbeit sammeln!

Dabei stammen der Pressesprecher der AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag, Herr Steiner, ebenso wie der Datenschutz- und IT-Beauftragte des Landesvorstandes der AfD Baden-Württemberg, Philipp Hering, aus unserem Kreisverband. In unserem Wahlkreis Emmendingen traten wir mit unserem Kandidaten Oliver Pendzialek an, der mit 11,6% nur knapp hinter Sabine Wölfle von der SPD (13,4%) landete. Für das erstmalige Antreten einer neuen Partei, kaum drei Jahre nach der Gründung, ein achtbares Ergebnis. In einigen Gemeinden, so z.B. in Whyl, kamen wir sogar auf über 20%. Oliver Pendzialek nahm an einer Podiumsdiskussion mit Gymnasiasten in Waldkirch teil, bei der er unserem Kreisverband ein sympathisches Gesicht nach außen zu geben vermochte.

thomas seitz

Anfang November wählten die Mitglieder den Lahrer Juristen Thomas Seitz als Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2017, der für unseren (im Gegensatz zur Landtagswahl deutlich vergrößerten) Wahlkreis Emmendingen-Lahr gegen die Altparteien ins Rennen gehen wird. Auf dem Nominierungsparteitag in Sexau setzte sich der 49-Jährige deutlich mit 75% der Stimmen gegen einen Mitbewerber durch.
Ende November auf dem Listenparteitag in Kehl wurde unser Direktkandidat schließlich nach zwei dramatischen Stichwahlen auf Platz 5 der Landesliste, direkt hinter prominenten Namen wie Alice Weidel, Marc Jongen und Markus Frohnmaier, gewählt.
Das nächste Projekt ist der Einzug in den nächsten Bundestag im September 2017, in den wir unseren Direktkandidaten Thomas Seitz für unseren Wahlkreis 283 Emmendingen-Lahr entsenden wollen, eines im Vergleich zur Landtagswahl deutlich vergrößerten Wahlkreises mit 41 Gemeinden und über 210.000 Wahlberechtigten - durch Platz 5 auf der Landesliste stehen die Chancen für einen Einzug sehr gut!


Darum appellieren wir an alle, helfen Sie uns bitte dabei: Lassen Sie sich nicht hinters Licht führen, hinterfragen Sie die Aussagen der Politiker die uns momentan regieren und bewerten Sie die Berichte der Medien immer mit kritischen Auge. Diese sind die Sprachrohre der Macht und tragen sehr viel zum Meinungsbild der Bevölkerung bei. Die Manipulation der Menschen fängt dort an und äußert sich danach im Wahlverhalten.

 

Kommen Sie zu den Veranstaltungen und Stammtischen der AfD, welche hier und über den E-Mail Verteiler bekannt gegeben werden. Bringen Sie sich in einer jungen Partei mit ihren Kenntnissen und Begabungen ein und gestalten Sie mit uns eine

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